Betriebsmedizin

BSAFB

Wir sind Mitglied im Bundesverband der niedergelassenen Betriebsärzte

Unsere Leistungen:

Arbeitsmedizinische Betreuung von Betrieben

Gesundheits-Check Up

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Reisemedizin

Hygiene Beratung und Belehrung nach § 43 IfsG

Arbeitsplatzbegehung und Gefährdungsbeurteilung

Angebots-, Pflicht- und Wunschberatungen der Mitarbeiter

Beratung und Untersuchungen nach den Inhaltender DGUV

Beratung zum betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement ( BEM)

Begutachtung der Fahreignung – G 25 – LKW – BUS

Weiterbildung und Schulung von Betriebsärzten

 Arbeits- und Betriebsmedizin

Schon seit Jahren gilt als Grundlage für die arbeitsmedizinische Betreuung von Betrieben die neue DGUV 2 Vorschrift. Verträge nach altem Recht haben die Grundlage verloren. Die neuen Vorschriften sind mittlerweile von den meisten Berufsgenossenschaften umgesetzt worden, so dass Sie sich bei Ihrer BG beraten lassen können.

Seit 11.2013 wurde die DGUV 2 noch mehrfach erneut geändert. Prinzipell wurden alle ehemaligen „Angebots Untersuchungen“ in Beratungen umstrukturiert. Der Arbeitgeber ist unverändert verpflichtet, Beratungen in Form von „Angebots-, Pflicht-, und Wunsch Beratungen“ anzubieten. Der Arbeitnehmer kann die „Angebots Beratung“ ablehnen, ohne Nachteile für seine Beschäftigung fürchten zu müssen. Die Pflicht Beratung/ -untersuchung muss aber wahrgenommen werden. Ein Informationsrücklauf an den Arbeitgeber erfolgt nur insofern, als vom Betriebsarzt das Datum der Beratung und der Folgetermin übermittelt werden darf. Wegen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für seine Beschäftigten empfehle ich notwendige Untersuchungen in Form von „Eignungs Untersuchungen“ durchzuführen. Hier kann eine Beurteilung durch den Betriebsarzt bei Zustimmung durch den Beschäftigten erfolgen, mit Rücklauf an die Firmenleitung. Diese Eignungsuntersuchungen sind insbesondere dann anzuraten, wenn eine Änderung der Tätigkeit oder eine Neueinstellung vorgesehen ist.

Alle Fristen wurden 2016 mit wenigen Ausnahmen vereinheitlicht. Es gilt jetzt die Erstberatung innerhalb von drei Monaten vor Tätigkeitsbeginn, die 1. Nachsotge nach einem und jede weitere Nachsorge Beratung nach drei Jahren.Der Betriebsarzt kann kürzere Fristen festlegen.

Neu ist die gestzliche Verpflichtung des Arbeitgebers, Arbeitsplätze auf “ Psychische Gefährdung“ beurteilen zu müssen. Die Umsetzung wird derzeit von den Gewerbeaufsichtsämtern kontrolliert. Ebenso sollen alle Arbeitsplätze daraufhin angesehen werden, ob sie mit Schwangeren besetzt werden können. Das Ergebnis ist zu protokollieren.

Neu ist auch, dass Betriebsärzte ab sofort alle gestzlichen Impfungen auf Krankenkassenkosten durchführen können. Das ist bei niedergelassenen Betriebsärzten mit Kassenzulassung noch nie ein Problem gewesen. Für vollamtliche Arbeitsmediziner ohne Kassenzulassung fehlen leider noch immer die Ausführungsbestimmungen.