Brandneues

Brandneues aus der Praxis Dr. Müller

Hausarztmodelle

Alle gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet Hausarztmodelle anzubieten. Um an diesen für Patienten und Arzt vorteilhaften Behandlungsformen teilhaben zu können, können sie sich einmalig in der Praxis ihres Hausarztes einschreiben. Wir beraten sie gern. Auch ihre Krankenkasse hat schriftliche Informationen hierzu.

Die Leistungen der Kassen sind heute durchaus unterschiedlich. Insofern vergleichen Sie das Angebot Ihrer Krankenkasse mit anderen Kassen. Fragen Sie nach der Bezahlung von Impfleistungen, z.B. Gelbsucht (Hepatitis) als Reiseimpfung oder Präventions Angeboten, wie Raucher Entwöhnung, Kurse zur Gewichtsabnahme oder Zusatzbeiträgen.

Reisemedizin (Quelle CRM, Centrum für Reisemedizin) Stand März 2017

Deutschland
Vogelgrippe: Seit Anfang November sind in mehreren Regionen des Landes zahlreiche Wildvögel an der Infektion mit Influenza A(H5N8) verendet. Neben Schleswig-Holstein (Plöner See) und Baden-Württemberg (Bodensee) sind auch Regionen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen betroffen. Um eine Ausbreitung in landwirtschaftliche Betriebe zu verhindern, wurde in weiten Teilen des Landes die Stallpflicht verhängt. Ähnliche Ausbrüche gab es auch in weiteren europäischen Ländern, u.a. in Polen, Ungarn, Österreich und der Schweiz. Die zeitnahen Ereignisse lassen einen Zusammenhang mit dem Vogelzug vermuten. Die nachgewiesene Virusvariante ist für Geflügel hochinfektiös. Menschliche Erkrankungen gab es bisher aber nicht.
Meldung eingestellt am: 15.11.2016

Häufigkeit von Reisekrankheiten (absteigend) : Durchfallserkrankungen – Grippe – Tierbiß – Typhus – Gelbsucht A – Masern – Kinderlähmung

In einigen Ländern treten Masern auf: z.B:  China, Italien, Spanien aber auch deutsche Großstätte wie Berlin und Duisburg. 2016 deutschlandweit 323 Fälle.

Ägypten: Vogelgrippe landesweit 120 Todesfälle

Australien: Dengue, Ross River Krankheit

Bolivien: Gelbfieber

Brasilien: G

Columbien, Dominika und Guadeloupe: Chikungunuya übertragen durch Tigermücken

Großbritannien: Scharlach

Indien meldet eine Zunahme von Malaria

Indien
Smog: In Neu-Delhi und im die Hauptstadt umgebenden National Capital Territory of Delhi (NCT) ist derzeit die Luftverschmutzung extrem hoch. Schulen wurden vorübergehend geschlossen. Kohlekraftwerke wurden stillgelegt und Bau- bzw. Abrissmaßnahmen gestoppt. Gefährdet sind besonders Kleinkinder, ältere Menschen und solche mit chronischen Atemwegserkrankungen. Ihnen wird empfohlen, bei Spitzenbelastungen in geschlossenen Räumen zu bleiben, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, evtl. Atemmasken zu tragen. Reisende sollten die lokale Medienberichterstattung aufmerksam verfolgen.
Meldung eingestellt am: 08.11.2016
Italien
Meningokokken-Meningitis: Anfang November ist ein 9-jähriges Mädchen in Pisa erkrankt. Im Oktober musste ein junger Mann in einer Klinik in der Provinz Prato intensivmedizinisch behandelt werden. In diesem Jahr wurden in der Toskana 33 Fälle registriert, 6 Menschen sind verstorben. Bereits im vergangenen Jahr wurden ungewöhnlich viele Infektionen in der Region gemeldet. Als Erreger wurden Meningokokken der Serogruppe C identifiziert. Impfkampagnen für Jugendliche und Erwachsene wurden durchgeführt. Eine offizielle Impfempfehlung für Touristen wurde nicht ausgesprochen. Reisende in die Region sollten rechtzeitig vor der Abreise den Rat eines Arztes einholen.
Meldung eingestellt am: 11.11.2016
Kanada
Mumps: Seit September 2016 sind im Bundesstaat Manitoba 176 Menschen erkrankt. Betroffen sind überwiegend Studenten der Universitäten Manitoba und Winnipeg und der Université de Saint-Boniface in Winnipeg. Zuletzt wurden Ende Januar 2 Infektionen aus der Stadt Thompson gemeldet. Seit Februar wurden im Bundesstaat Alberta 21 Infektionen bestätigt. In Toronto (Bundesstaat Ontario) wurden seit Januar 17 Fälle bestätigt. Solche lokalen Ausbrüche kommen immer wieder vor, Austauschschüler und Studenten sollten ihren Impfschutz vor der Abreise überprüfen.
Meldung eingestellt am: 03.03.2017

Mexiko, Thailand, El Salvator, Fidschi,Italien,Spanien mit vermehrtem Auftreten von Denque Fieber

Österreich
Masern: Seit Januar dieses Jahres wurden in 7 Bundesländern bereits 54 Infektionen gemeldet, im letzten Jahr waren es landesweit insgesamt nur 28. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 28.02.2017
Rumänien
Masern: Bis Anfang November dieses Jahres wurden 935 Erkrankungen gemeldet, 6 Personen sind verstorben. 30 der 41 Kreise sind betroffen. Im Jahr 2015 wurden lediglich 7 Fälle registriert. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 15.11.2016
USA
Mumps: Im vergangenen Jahr wurden landesweit ca. 5.310 Erkrankungen gemeldet, es sind die höchsten Fallzahlen seit 10 Jahren. Am stärksten betroffen sind die Bundesstaaten Arkansas und Iowa, gefolgt von Illinois, Oklahoma, Massachusetts und Indiana. Darunter waren auch zahlreiche Cluster an Universitäten. In Arkansas, Oklahoma und Washington wurden auch 2017 neue Fälle registriert. Landesweit wurden seit Anfang dieses Jahres 910 Erkrankungen verzeichnet. Solche lokalen Ausbrüche kommen immer wieder vor, Austauschschüler und Studenten sollten ihren Impfschutz vor der Abreise überprüfen.
Meldung eingestellt am: 03.03.2017

Impfungen Stand: März 2017

! Durch regelmäßige Impfungen nach Vorgabe RKI bauen sie einen „Herdenschutz“ für ihre Familie, ihren Betrieb und Umgebung auf. Sie vermindern damit auch das Risiko von Antibiotika Resistenzen, weil sie durch Impfungen bakteriellen Erkrankungen vorbeugen können.

Grippe

Auch im Jahr 2016  wurde der Grippe Impfstoff von den Gesetzlichen Krankenkassen ausgeschrieben. Zuschlag bekam für unserer Region wie im letzten Jahr ein trivalenter Impfstoff AFLURIA und XANAFLU. Dieser preiswerte Impfstoff aus drei Bestandteilen führt leider nur zu einer Konversion von 30%. Dem „Kassenarzt“ wird die Verwendung dieses Impfstoffes aber  von den Kassen vorgeschrieben. Entsprechend hoch war im Frühjahr 2015 die Zahl der Grippe Kranken. Der Virologe Professor Peter Wutzler, Jena kritisiert, dass sich die Kassen nicht an der Qualität des Impfsoffs, sondern am Preis orientieren (MMW2015;157;60). Der Infektionsimmunologe Professor Markus Knauf Wiesbaden empfindet diese Ausschreibungspraxis auf dem Rücken der Patienten als skandalös.

Für Privat Versicherte und den den betrieblichen Bereich verwenden wir INFLUSPLIT Tetra  mit einer Konversionsrate von 80%.

Ein Haus kann man nicht mit einem Ziegel bauen. Ähnlich verhält es sich mit der Grippeimpfung. Mit der Anzahl der durchgemachten Impfungen baut sich im Immunsystem im Laufe der Jahre ein Rundumschutz auf. Das Immunsystem erinnert sich auch noch nach Jahren. Die Viren ändern zwar ihre Kennung. Nach einiger Zeit wiederholt sich aber das Muster und die Impfung vor Jahren hilft dann noch. Impfstoff ist vorhanden.

Für Kinder bis zum 5. Lebensjahr wird eine Impfung mittels Nasenspray angeraten, der aber leider häufig vergriffen ist.

Auch außerhalb der Impfsaison wird die Grippeimpfung für Fern- besonders Flugreisen empfohlen.

Zecken

Unverändert impfen wir gegen Zecken. Diese übertragen zwei Krankheiten, die Borreliose und eine Hirnhautentzündung (FSME). Die Borreliose kann, rechtzeitig erkannt, medikamentös behandelt werden. Gegen FSME gibt es nur die vorbeugende Impfung. Der Impfstoff ist sehr gut verträglich, auch für Kinder. überprüfen sie Ihren Impfausweis. Nach drei durchgeführten Impfungen hält der Schutz bei unter 50 jährigen bis fünf, bei über 50 jährigen für drei Jahre.
Alle durch die „StIKo“ (Ständige ImpfKommision) empfohlenen Impfleistungen sind von Zuzahlungen  befreit. Auch Reiseimpfungen werden von vielen Krankenkassen bezahlt. Fragen Sie Ihre Krankenkasse. Gerne erarbeiten wir einen Impfvorschlag für Sie, wenn Sie uns Ihren Impfausweis vorlegen.

Für Südschweden wird wegen gehäufter Erkrankungen die Zeckenimfung angeraten. (Quelle CRM)

Masern

Durch ungeimpfte Personen ist zu eine gefährlichen Ausbreitung von Masern gekommen. Dieser Personenkreis riskiert nicht nur skrupelos die Gesundheit der eigenen Kinder, sondern profitiert ungeniert vom Impfschutz der Umgebung. Vom Gesumndheitsministerium wird die Masernimpfung auch für Erwachsene angeraten. Es wird jedoch nicht gesagt, dass die Krankenkassen diese Impfung nicht in jedem Fall bezahlen. Nach dem neuen Gesundheitspräventionsgesetz können ungeimpfte Kinder vom Besuch von Gemeinschafteinrichtungen ausgeschlossen werden.

Reisemedizinische Informationsquellen:

www.auswaertiges-amt.de, www.rki.de, www.stiko.de, www.who.int

Information für Laien: www.fit-for-travel.de,  www.crm.de,  www.reisemed-experten.de, wwwimf-experten.de, wwwcsir.ch, wwwnc.cdc.gov/travel/

 Arbeits- und Betriebsmedizin

Schon seit vier Jahren gilt als Grundlage für die arbeitsmedizinische Betreuung von Betrieben die neue DGUV 2 Vorschrift. Verträge nach altem Recht haben die Grundlage verloren. Die neuen Vorschriften sind mittlerweile von den meisten Berufsgenossenschaften umgesetzt worden, so dass Sie sich bei Ihrer BG beraten lassen können.

Seit 11.2013 wurde die DGUV 2 noch mehrfach erneut geändert. Prinzipell wurden alle ehemaligen „Angebots Untersuchungen“ in Beratungen umstrukturiert. Der Arbeitgeber ist unverändert verpflichtet, Beratungen in Form von „Angebots-, Pflicht-, und Wunsch Beratungen“ anzubieten. Der Arbeitnehmer kann die Angebots Beratung ablehnen, ohne Nachteile für seine Beschäftigung fürchten zu müssen. Die Pflicht Beratung/ -untersuchung muss vom Arbeitnehmer wahrgenommen werden. Ein Informationsrücklauf an den Arbeitgeber erfolgt nur insofern, als vom Betriebsarzt das Datum der Beratung und der Folgetermin übermittelt werden darf. Wegen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für seine Beschäftigten empfehle ich notwendige Untersuchungen in Form von „Eignungs Untersuchungen“ durchzuführen. Hier kann eine Beurteilung durch den Betriebsarzt bei Zustimmung durch den Beschäftigten erfolgen, mit Rücklauf an die Firmenleitung. Diese Eignungsuntersuchungen sind insbesondere dann anzuraten, wenn eine Änderung der Tätigkeit oder eine Neueinstellung vorgesehen ist.

Alle Fristen wurden 2016 mit wenigen Ausnahmen vereinheitlicht. Es gilt jetzt die Erstberatung innerhalb von drei Monaten vor Tätigkeitsbeginn, die 1. Nachsotge nach einem und jede weitere Nachsorge Beratung nach drei Jahren.

Neu ist die gestzliche Verpflichtung des Arbeitgebers, Arbeitsplätze auf “ Psychische Gefährdung“ beurteilen zu müssen. Die Umsetzung wird derzeit von den Gewerbeaufsichtsämtern kontrolliert.

Neu ist auch, dass Betriebsärzte ab sofort alle gestzlichen Impfungen auf Krankenkassenkosten durchführen können. Das ist bei niedergelassenen Betriebsärzten mit Kassenzulassubg kein Problem. Für vollamtliche Arbeitsmediziner ohne Kassenzulassung fehlen leider noch immer die Ausführungsbestimmungen.

Zertifizierte Ernährungsberatung

Unserer Ernährungsschwerpunkt bietet fortlaufend Kurse an zur Gewichtsabnahme, für Gesunde Ernährung, Ernährung im Alter, bei Erkrankungen wie Hochdruck , Diabetes, Lungen- und Tumorerkrankungen. Bitte wenden Sie sich für nähere Informationen an die Praxis. Die Kurse sind zertifiziert durch die Krankenkassen. Je nach Kasse gibt es Zuschüsse bis 80% der Kosten.

Wir sind zertifiziert  bei  Quetheb www.ernaehrungsexperten.de, gelistet bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Zentralen Präventionsstelle der gestzliche Krankenkassen. Die vorstehenden Kurse werden alle von den gestzlichen Krankenkassen bezuschusst.

Rauchfrei

Einen neuen Kurs Rauchfrei nach Zertifikat IRT Bayern wird es auch wieder geben. Der Kurs ist gelistet bei der BZgA Bitte wenden Sie sich auch hier für nähere Informationen an die Praxis.